Die Normannen waren Germanen, deren Vorfahren über Dänemark nach Schweden und Norwegen kamen.
Sie wurden auch Wikinger genannt. Die wahrscheinlichste Bedeutung des Wortes 'wik' ist Fjord, wobei mit Wikinger einer gemeint ist, der Fjorde unsicher macht.
In den einzelnen Teilreichen herrschten viele Kleinkönige. Erst im Laufe des 9. und 10.Jh. konnte sich hier ein starkes Königtum herausbilden. Unterstützt wurde dieser Vorgang durch den Übertritt
des Königs zum Christentum (10.Jh.).
Schon sehr früh zogen die Wikinger los, um mit der Welt Handel zu treiben oder sie auszuplündern bzw. zu besiedeln.
Gründe für die Expeditionen waren: Unfruchtbarkeit des Bodens, zu viele Menschen lebten in den wenigen fruchtbaren Siedlungen, Hunger nach Gold, Ruhm, Frauen, Sklaven.
Die Wikinger waren gemeinschaftlich organisiert. Es gab das Thing oder Allthing, eine Art gemeinsames Parlament und Gerichtshof. So nahm beispielsweise das Allthing im Jahr 1000 in aller Form das
Christentum an.
„Vér vitum alls ekki til annarrar trúar en vér trúum á mátt várn ok megin, en ekki trúum vér á Óðin, eða hverja trú hafi þér?‘ Landsmaðr sagði: ‚Vér trúum á þann, er skapat hefir himin ok jörð,
sjóinn, sól ok tungl.‘ Oddr mælti: ‚Sá mun mikill, er þetta hefir allt smíðat, þat hyggjumst ek skilja.“